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Gift für das Pferd – der Weihnachtsbaum?

Oh Tannenbaum, Oh Knabberspaß?


​​​​Anfang bis Mitte Januar ist für viele die Zeit gekommen den Weihnachtsbaum aus der Wohnung zu entfernen. Doch wäre es nicht einfacher Pferde daran knabbern zu lassen?

NEIN!


Die Tannenbäume gehören zu den Kieferngewächsen und enthalten in der Rinde, sowie auch in den Nadeln, Harze und ätherische Öle, auch Alkaloide genannt. Alkaloide werden von den Nadelhölzern um Schutz gegen Parasiten und Fressfeinde gebildet.



Traditionelle Anwendung beim Menschen?


Ätherische Öle von Nadelhölzern werden beim Menschen in der traditionellen Heilkunde oftmals zur Linderung von Erkältungsanzeichen- und krankheiten eingesetzt. Eine innerlichen Anwendung von Terpentinölen sollte beim Menschen nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Bei Kleinkindern und Babys können bereits geringe Mengen lebensbedrohlich sein.

Alkaloide (ätherische Öle und Harze) können Pferde belasten - doch sind sie nun giftig?


Doch beim Pferd haben sie in großen Mengen nichts zu suchen! Beim Knabbern am Baum, wird unter anderem das gefährliche Terpentinöl aufgenommen, welches in größerer Menge zu einer Schädigung diverser Organe und einer damit verbundenen Gesundheitsbeeinträchtigung führen kann. Zudem sind Alkaloide für das Pferd in größeren Mengen toxisch und können die Leber und Nieren stark schädigen.


Außerdem wird in diverser Fachliteratur auch von Maulschleimhautreizungen berichtet, wodurch sich Bakterien ansiedeln und ausbreiten können. Auch auftretende Koliken in Folge der Fütterung von Nadelhölzern sind daher nicht selten.


Bei den meisten Weihnachtsbäumen handelt es sich um Nordmanntannen, die sich durch nicht stechende Nadeln auszeichnen. Beliebt ist auch die Blaufichte mit dunkelgrünen nur mäßig stechenden Nadeln. Etliche Weihnachtsbäume werden in Plantagen gezogen und sind oft stark mit Pestiziden und ähnlichem belastet. Dadurch besteht auch hier die Gefahr einer toxischen Überbelastung des Organismus.


Die Menge ist entscheidend!


Es ist entscheidend, welche Menge verfüttert wird. Eine kleine Menge, durch einmaliges Knabbern an einer Tanne, ist wahrscheinlich nicht schädlich, doch werden ganze Tannenbäume auf Paddocks entsorgt, können möglicherweise zu viele der Alkaloide aufgenommen werden.


Oftmals steht Nutzen in keiner Relation zu den Gefahren, denen wir unsere Lieblinge bei Fütterung von Nadelhölzern aussetzen.


Wenn Sie sich dafür entscheiden ihren Weihnachtsbaum an ihre Pferde zu verfüttern achten sie bitte außerdem auf folgende Punkte.


Die Futterbäume dürfen keinerlei Wachsreste aufweisen und müssen völlig frei von Lametta, Kunstschnee und anderen Fremdstoffen wie Metallklammern oder Glaskugeln sein. Diese Fremdkörper könnten bei einer Aufnahme den Verdauungsapparat lebensbedrohlich verletzen.


Noch gefährlicher als ein Zuviel an "Tannenzweigen" sind übrig gebliebene Gestecke aus der Adventszeit, denn diese enthalten häufig Eiben, welche hochgiftig für Pferde sind!



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